Der gestalttheoretische Aspekt und sein Einfluß auf die Interventionsweise bei S.H. Foulkes

Erwin Lemche, Dresden


1. Lebensdaten und Werkübersicht
Der am 3. September 1898 in Karlsruhe geborene Siegmund Heinrich Fuchs wurde nach dem Abitur 1917 zur Wehrmacht eingezogen. Als Telegraph in einer Fernmeldeeinheit, in welcher er bis über das Kriegsende hinaus den Dienst versah, erlebte er die essentielle Bedeutung von Kommunikation. 1919 begann Fuchs ein Medizinstudium in Heidelberg, ging 1921 nach München, doch schon im selben Jahr nach Frankfurt am Main, wo er 1923 promovierte (Pines 1983). Bereits zu Beginn seines Studiums hatte er den Entschluß gefaßt, Psychoanalytiker zu werden, als er 1919 auf eine Schrift von Freud gestoßen war (Foulkes 1964, p. 13). Nach seiner ersten Heirat 1923 mit Erna Stavenhagen verbrachte Fuchs ein Jahr an der Berliner Charité, ging danach jedoch zurück nach Karlsruhe, um in der väterlichen Holzfirma zu arbeiten. Die Inflation ließ ihn an einer Zukunft als Arzt zweifeln - Medizin galt damals als brotlose Kunst.

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