„Die psychoanalytische Großgruppe – Freudianische und Kleinianische Ansätze“, Workshop-Referat 2010

Referat von Johannes Brachthäuser


Einleitung
Zunächst unterscheidet der Autor die Großgruppe (GG) von der Kleingruppe (KG). In GG sei die Entwicklung von Vertrauen und Offenheit aufgrund der Unüberschaubarkeit deutlich schwieriger als in der Intimität der dyadischen Situation oder von KG. Es kann kein persönlicher Kontakt zu allen Mitgliedern hergestellt werden, hierdurch würden deutlich stärker Ängste als in Kleingruppen ausgelöst. Laut dem Autor findet hierdurch eine verstärkte Regression statt. Im Unterschied zur KG, wo eher Kindheitsneurosen reaktualisiert würden, komme es in der GG zur Wiederholung psychotisch anmutender Ängste aus der frühen Kindheit, denen man relativ schutzlos ausgeliefert sei, ein Erleben auf Borderlinfunktionsniveau mit den entsprechenden Abwehrbemühungen. Diese Phänomene ...
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